29.12.2006

Christuskirche Bochum

erzählt von Constanze

Ich weiß nicht, wie weit ich ausholen soll, um euch von diesem super Konzert zu erzählen, was meine Freundin und ich zwei Tage vor Jahreswechsel erleben durften., aber ich sollte vielleicht vorher folgendes erwähnen: Ich bin längst nicht so lange Kelly Fan wie die meisten von euch, um genau zu sein, vielleicht gerade erst mal seit Herbst 2005 oder so. Also, noch ziemlich jung und unerfahren : )

Wie meine „Sucht“ anfing ist jetzt eine andere Geschichte, und damit will ich euch jetzt wirklich nicht unnötig aufhalten....

Der Weg bis zu jenem Konzert in Bochum war mehr oder weniger lang. Als ich, während meines Auslandsaufenthaltes, in Neuseeland für 5 Monate, davon erfuhr, dass die Kellys ein Konzert in Bochum geben würden, stand für mich fest „Da muss ich hin!“

Ich habe mich also erst einmal fünf Mal davon überzeugt, dass das Konzert auch wirklich am 29.12. sein würde. Es hätte mich schließlich nicht gewundert, wäre der Termin drei Wochen eher gewesen, wo ich ja noch im schönen Neuseeland weilte....

Nachdem ich mich überzeugt hatte, mailte ich meiner Freundin Sanna um ihr von der Sensation zu Berichten. Sanna ist eigentlich kein Kelly Fan, sie hat sich lediglich mit mir zusammen ein paar Lieder angehört und ein Video angeschaut.

Trotzdem habe ich ihr erzählt, dass ich dort gerne hin gehen würde, und ob sie mich nicht begleiten wollte. Sie stimmte nach ein bisschen Betteln meinerseits auch zu und ich versprach mich um die Karten zu kümmern.

Das war leichter gesagt als getan, denn natürlich hatte ich vor, meine Eltern von meinen Plänen zu unterrichten und wartete einige Zeit vergeblich auf eine Antwort.

In jeder freien Unterrichtsstunde schaute ich auf der Kelly Page vorbei und sah bei den Tourdaten nach, mit banger Erwartung, ob neben dem Bochumer Konzerttermin nicht auch schon ein quietschgrünes „AUSVERKAUFT“ prangte.

Dies bestätigte sich dann zum Glück nicht und nach zwei oder drei Wochen hatte ich dann endlich das Okay von meinen Eltern und fragte sie, ob ich die Karten online bestellen könnte. Das fand mein Vater dann nicht ganz so toll und bat mich, Sanna zu fragen, ob sie das nicht machen könnte. Also ging wieder die hin und her Mailerei (ist das nicht ein schönes deutsches Unwort?)

Los, bis Sanna dann endlich per Mail verkünden ließ: „Also, ich hab die Karten, kosten 25 Euro....“

Völlig begeistert musste ich davon meiner Gastfamilie berichten, die dank mir, nun auch Fan der Kellys ist. Ich hatte nämlich das Best of Video mitgeschleppt und mir andauernd angesehen, bis meine Gastmutter irgendwann dazu kam und zu Angelo meinte: „Ach, das Mädel ist aber süß, und sie kann so gut singen....“ Die Tatsache, dass die süße Kleine mittlerweile 25-jähriger ein Junge war, überraschte sie dann auch erst mal ein wenig, aber so war auch mein liebe Gastmama von Angelo völlig ergriffen.... : )

Anyway, nachdem ich wusste, dass ich die Tickets sicher hatte, machte ich mir vorerst keine Sorgen mehr und entspannte mich in meinen letzten zwei Monaten Neuseeland noch einmal total. Was sehr süß war, und auch an meinem vorletzten Abend noch einmal zur Erheiterung meinerseits sorgte waren meine Gastcousine und mein Gastcousin, nun auch beide bekennende Fans, besonders von „the young ones“, die vor dem Fernseher kniend, mit Fernbedienung als Mikroersatz „I can’t help myself“ und „When the boys come into town“ sangen.

Ich wurde zunehmend hibbeliger. Die ganze Geschichte war so fürchterlich aufregend, dass ich (fast) nur noch an das Konzert dachte.

Nach einem dramatischen Abschied von Neuseeland, rückte der Tag immer näher, und erstaunlicherweise wurde ich zunehmend gelassener.

Aber es musste ja noch irgendetwas passieren, was mich total aus der Fassung geraten ließ. Vielleicht sind Kelly Konzerte wirklich mit seltsamen Omen verbunden? Wenn ich da so an deine diversen Geschichten denke, Uli : )

Seit dem Beginn der Adventszeit kursierte in unserer Gemeinde die Grippe- Welle. Der Schnupfen, den ich mir prompt nach meiner Rückkehr einfing, hätte mich ja gar nicht gestört, aber am Donnerstagvormittag bekam ich seltsames Bauchgrummeln. Mein Vater schlug vor einen Kamillentee zu trinken. Den ließ ich aber nach zwei Schluck stehen, ich kann das Zeug nicht ausstehen... Meine Mutter meinte dann: „Och nee, nicht, dass du jetzt auch noch anfängst mit der Kotzerei!“ Ich hätte beinahe einen Herzstillstand erlitten. Das durfte doch nicht wahr sein? Da will man einmal in seinem Leben zum Kelly Konzert und fängt sich natürlich eine Magen-Darm Grippe ein. Großer Gott!

Zum Glück zauberte Mama noch irgendwelche Tropfen aus dem Schrank, die ich sofort fleißig schluckte. (Nur 46% Alkoholanteil, was soll’s, Betäubung ist alles!) Über den Nachmittag wurde es dann auch wirklich besser, aber am Abend wurde es auch wieder schlimmer. Ich litt vor mich hin und schluckte stündlich die Tropfen, bis ich gegen zehn fast dachte, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es doch hoch kommt.... . Ich wusste nur eins: „Bloß nicht anfangen zu kotzen, dann kannst du morgen nie gehen!“

Während ich nun im Bett lag und mein Unheil verfluchte, betete ich ständig zu Gott, er möge doch bitte irgendetwas unternehmen. Ich habe diese Nacht dann auch tatsächlich durchgeschlafen. Das Übelkeitsgefühl war zwar immer noch da, aber ich hatte zumindest nicht mehr das Gefühl, als müsste ich jeden Moment wohin rennen....

Die Mahlzeiten verweigerte ich vorsichtshalber doch und ernährte mich nur von Tropfen und einer Tasse Tee. Ich beschloss, zu Fuß in die Stadt zu gehen mit der Gewissheit, dass frische Luft gut für die Gesundheit ist, und war sogar so mutig mir zwei Stücke Pizza mitzunehmen, falls ich später doch einmal Hunger bekommen sollte....

In der Innenstadt traf ich mich dann mit Sanna und wir tingelten noch ein bisschen durch die Gegend. So gegen vier Uhr sahen wir dann mal an der Christuskirche vorbei, weil da aber erst so ungefähr fünfzehn, zwanzig Leute standen, beschlossen wir noch eine Runde durch die Einkaufsstraße zu drehen. Was noch sehr lustig war; wir beide haben uns die ganze Zeit auf Englisch unterhalten, was dazu führte, dass Sanna, als sie ins Café ging, prompt sagte „One hot chocolate, please!“

So um halb sechs setzten wir uns dann auf eine Mauer der Kirche und warteten. Auf was, wussten wir selbst nicht so genau, im Zweifelsfall auf sieben Uhr.

Irgendwann hörten wir dann, wie Nummern durch die Gegend gebrüllt wurden. Ich hatte überhaupt keine Ahnung von diesem Nummernsystem, genauso wenig wie Sanna. Wir stellten uns dann hinten an der Reihe an und bekamen schließlich, nachdem wir den zwei Nummernmädels unsere Namen gesagt hatten, die Nummer 81 auf die Hand gemalt.

Zwischendurch mussten Sanna und ich ein wenig grinsen, als wir so mitkriegten, was um uns herum so geredet wurde. Zwischendurch kam Angelo, mit Kapuze auf, und in Begleitung einer anderen Person, whoever it was, an uns vorbei. Kriegte aber kaum jemand mit. Und ich gebe zu, ich habe es auch nur gemerkt, weil die Frau vor mir sagte, guck mal, da kommt Angelo grade....

Hinter der Kirche blitzte es immer wieder hell auf, vielleicht irgendein örtliches Gewitter, weswegen Angelo eine Kapuze trug?!? :o) Wie auch immer, während hinter uns die Schlange immer länger wurde, kam auch irgendwann Joey mit nem Auto an. Er wurde natürlich sofort von zig Fans umringt, aber Sanna und ich, wie auch die Mädels vor und hinter uns sagten: „Meine Güte, lasst den Mann doch in Ruhe!“ Diejenigen, die bei ihm standen und fleißig Fotos schossen, hatten nicht wirklich etwas von ihrem kleinen Ausflug, denn Joey marschierte straight durch zum Hintereingang. Er wahr vermutlich auch ein bisschen spät dran...

Als es sehr deutlich auf sieben zuging, knubbelten sich die Leute am Eingang immer mehr zusammen, sodass Sanna und ich gute dreißig Meter weiter vorne standen. Auch gut! Die meisten Leute beschwerten sich natürlich wieder, dass das doch immer dasselbe sei mit diesen verdammten Nummern, aber die Nummerngirls schworen darauf, dass es am vorigen Tag bestens geklappt hätte.

So um kurz nach sieben waren wir dann endlich in der Kirche. Die gefiel mir auf Anhieb recht gut – dunkel, aber WARM! Nachdem wir uns dann einen Platz gesucht hatten, irgendwo außen, achte Reihe oder so, stand ich noch einmal auf und besorgte mir ein Programmheft und die CD „Live, live, live.“ (Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich einige von diesen Live Songs schon auf einer anderen CD habe, aber was soll’s immerhin vier für mich neue Lieder! : ) Was mich allerdings echt ein bisschen gestört hat, war die Tatsache, dass man Chips und Popcorn kaufen konnte. Ich finde, so etwas gehört nicht unbedingt in eine Kirche, gut, vielleicht bin ich zu konservativ, aber es gefiel mir halt nicht.

Um viertel vor acht nahm ich noch einmal schnell meine Tropfen ein, nur zur Vorsicht, denn Gottlob waren meine Bauchschmerzen so ziemlich verschwunden. Und dann kam auch schon, recht pünktlich Jimmy nach vorne.

Er fing recht umständlich an zu erzählen, dass wir ja in einer Kirche seien und er, bevor sie alle anfangen würden noch eine Bitte hätte. Bis er aber seine Bitte endlich formulierte, erzählte er erst noch, dass er es ja super fände, dass so viele Leute gekommen wären und das sei ja toll (hä, hatte er das nicht schon?).

Sanna amüsierte sich die ganze Zeit über Jimmys Art zu reden, weil er nach jedem halben Satz den Faden zu verlieren schien.... Er laberte dann noch ne ganze Zeit, bis von hinten jemand irgendetwas rief. Jimmy guckte ein bisschen verwirrt und fragte: „Was ist los?“ Wieder wurde gerufen, also für mich klang das Ganze sehr nach „Licht aus“, was mich sehr wunderte, weil, viel dunkler ging ja nun nicht mehr. Jimmy überlegte einige Zeit hin und her und meinte dann schließlich: „Ach so, habt ihr gesagt ,lauter’?“

Von hinten kam dann irgendein Gemurmel. Jimmy war durch diesen Zwischenfall total aus dem Konzept geraten. „Toll, jetzt weiß ich nicht mehr, was ich sagen wollte... also, wir sind ja in einer Kirche...., ne, das hatte ich schon.... Ach so, meine Bitte...“ Er grinste ein bisschen. „Jetzt komm ich zum Punkt. Ich wollte euch bitten, macht bitte keine Photos, weil wir wollten ja so ein besonderes Erlebnis erleben heute und so zeigen, dass wir ja alle eine Familie sind und...., ja, also bitte keine Photos und ich hole dann mal meine Schwestern und Brüdern.“

Von irgendwo aus dem Publikum wurde er dann verbessert, dass es Brüder heiße und er seine Schwestern auch mitbringen solle. „Ach ja, ja, im Englischen sagt man ja nur brothers....“ So ungefähr mit diesen Worten verschwand er. Und dann kam Paul auch schon von hinten mit seiner Drehleier. Ich mag dieses Instrument ja total.... *schwärm*

Er spielte eine ganze Zeit lang und dann kam der Rest auf die Bühne, na ja, ich will jetzt nicht sagen gestürmt, das wäre übertrieben. Mit „Madre tan Hermosa“ ging es los. Gefiel mir sehr gut, kannte ich auch noch nicht das Lied. Danach wurden ein paar Takte gespielt und plötzlich sprangen alle um uns herum auf und fingen an im Takt zu klatschen. Sanna und ich guckten uns ein bisschen verwirrt an standen dann aber auch auf. Erstens sahen wir nix mehr und zweitens lud das Lied ja durchaus dazu ein.

Ich habe dann irgendwann realisiert, dass das wohl „Good neighbour“ sein musste, welches ich ja auch noch nicht kannte. Als ich es dann gecheckt hatte, war das Ganze auch schon wieder vorbei und alle setzten sich wieder hin. Dann kam, glaub ich, „Wearing of the Green“, was ich sogar kannte, boah, war ich stolz, ja und danach kam Joey nach vorne und sang, für meinen Geschmack richtig schön gefühlvoll „True love.“

Vielleicht sollte ich kurz erwähnen, was sie für Klamotten anhatten?!? Paul trug ne braune Hose und ein weißes Hemd darüber, Patricia trug einen Rock, aber nicht diesen grünen, sondern einen anderen, darüber ein weißes Shirt und so ein graues langes Tuch mit Kapuze. Sah ein bisschen so aus, wie ein Umhang aus Herr der Ringe. Und wo wir gerade beim Thema sind, Joey passte auch sehr schön in dieses Herr der Ringe Schema, rein Frisurentechnisch gesehen. Er hatte die Haare nämlich offen und die vorderen Strähnen rechts und links zu kleinen Zöpfen geflochten und dann am Hinterkopf zusammengebunden. Damit machte er Legolas ernsthaft Konkurrenz. : )

Joey trug übrigens Kilt und ein schwarzes, blaues (?) Hemd. Jimmy war auch in Kilt gekleidet und trug einen schwarzen Pullover darüber. Vorher, bei seiner Ansage hatte er da ja noch eine weiße Strickjacke darüber, die ist ihm dann ja scheinbar zu warm geworden...

Ich muss gestehen, dass ich vergessen habe, was Maite anhatte, aber es bestand auf jeden Fall auch aus Rock und Bluse. Die Bluse war pink, rosa, irgendwie so etwas in der Richtung. Und Angelo trug Jeans und ein grünes Hemd, relativ unspektakulär also.

Nach Joey kam dann, glaub’ ich, Patricia nach vorne und sang „First time. “ Danach begrüßte sie uns auf so eine dermaßen sanfte, freundliche Art...., einfach nur nett. Sie erzählte dann ein bisschen, dass sie ja auch sehr froh wäre, dass so viele Leute da und ihnen treu geblieben wären, obwohl sie ja jetzt seit zwölf Jahren nicht mehr in Bochum waren. Die Bochumer hätten sie ja immer so freundlich aufgenommen und unterstützt, als sie noch mit ihrem Zelt oben auf dem Festplatz gewesen wären....

Ja, dann kam Maite mit „What if love“ in leicht veränderter Form, danach etwas Irisches, bei dem Maite, Patricia und Joey sehr schön tanzten, wobei ich da nicht so viel von sehen konnte, weil ja schon wieder alle standen.

Ich glaube, danach kam dann Babylon, wobei die linke Seite vom Kirchenschiff immer „Fire“ rufen musste, und die rechte, da, wo ich stand musste „Bo bo bo Bochum“ rufen. Ich fand es toll, dass Jimmy English sprach für dieses Spielchen und habe es wirklich bereut, dass er dann wieder ins Deutsche wechselte. War aber auch okay. Das „Babylon“ ging dann in „Amen“ über, ein sehr kurzes allerdings, hätte für meinen Geschmack auch länger sein können...

Irgendwann kam dann Maite noch mit der Geschichte raus, die Patricia ja nicht gerne hört, und leitete damit „Stars fall from heaven“ ein. Patricia „rächte“ sich dann bei Maite, indem sie vortanzen musste. Leider habe ich die Reihenfolge der Songs nicht mehr so ganz im Gedächtnis, aber Jimmy erzählte dann etwas von wegen: „Das nächste Lied, da sagen die Iren, es ist irisch, die Schotten meinen, das wäre ein schottisches und in Amerika sagen alle, es wäre ein Gospel, mir ist das ja egal, es ist trotzdem schön... ich hab’s ja auch geschrieben im Alter von sechs Jahren.“

Patricia grinste und meinte: „Das ist ja auch erst zwei Jahre her....“ Es folgte dann „Amazing grace“, wobei irgendetwas Maite einen Grund dazu gab, einen Lachanfall zu bekommen, sie saß auf ihrem Stühlchen und kicherte vor sich hin. Jimmy fand das anfangs auch noch ganz lustig, wurde dann nach zwei Minuten aber ein bisschen genervt und sagte zu Maite wohl irgendetwas wie „Jetzt krieg dich mal wieder ein“. Diese wollte sich dann auch zusammenreißen, was ihr aber nicht so ganz gelingen wollte, sodass Jimmy dann sagte: „Okay, das war jetzt Amazing grace, kommen wir zum nächsten Lied.“ Diese Worte führten dann bei Maite doch zu einer Besserung.

„Angels flying“ war dann glaube ich das nächste Lied, wonach Joey dann auch noch ein bisschen über Bochum quatschte, das habe ich mir in den Einzelheiten nicht gemerkt, nur erwähnte er noch einmal speziell einen Menschen mit dem er seine diversen Reisen unternommen hatte und den er sehr schätzen würde. Und dann kam wieder Maite und erzählte von dem Bochumer Herbert Grönemeyer, der ein Lied geschrieben hätte, was ihr sehr geholfen hatte, als ihr Vater gestorben war und dann sang sie „Every Baby“ .

Dabei bekam sie einige Geschenke für Agnes überreicht, die sie dann zur Bühne trug, als sie nach dem Lied durch den Mittelgang wieder zurückging. „Ich find das toll“, sagte sie, „dass die meisten Geschenke für meine Süße sind.... Darf ich auspacken?“ Es dauerte dann ein bisschen, bis sie das Tütchen aufgeschnürt hatte. „Oh, Hausschuhe, das ist ja lieb, und sehr praktisch, die hat sie nämlich noch nicht. Danke schön!“

Dann folgte noch „Let my people go“, wobei wir alle fleißig mitsangen, das konnte Sanna sogar auch, und „Oh when the saints“ und dann verschwanden sie auch schon wieder. Nach einigem Rufen kamen alle Kellys aber noch mal wieder. Sie sangen noch „Take my hand“, worauf ich persönlich ja sehr gespannt war, weil ich das Lied auch noch nicht kannte und alle Welt erzählt, dass das ohne Paddy ja gar nicht ginge. Ich muss sagen, mir hat das ganz gut gefallen, wie Maite das gesungen hat, das Lied an sich war mir zu kurz, sodass ich gar keine Zeit hatte zu überlegen, ob ich es nun mag oder nicht. Ich habe nie gehört, wie Paddy das singt, deshalb könnte ich jetzt nicht sagen, dass ich etwas vermisst hätte. Ich kenne es eben nicht anders.

Bloß bei „I can’t help myself“ habe ich gemerkt, dass er da im Hintergrund irgendwie fehlt. Angelo kam nach vorne und wollte uns eigentlich irgendwas erzählen, hatte aber vergessen, was er uns sagen wollte und las stattdessen vor was auf der Bühne stand. „Ja, hier steht jetzt Essen, aber wir sind in Bochum. Das muss man dann doch manchmal überlegen, wenn man so lange auf Tour ist. „

Zuletzt kam Patricia noch einmal und sang das „Ave Maria.“ Das fand ich echt total schön, wie sie das gemacht hat. Alle waren leise und haben stillschweigend zugehört wie sie gesungen hat. *hachja*

Ja, und dann war mein aller erstes Kelly Konzert auch schon vorbei. Ich hätte mir das Ganze gleich noch einmal anhören können, ging aber leider nicht.

Sanna war auch begeistert, obwohl die Musik der Kellys eigentlich nicht so ihr Stil ist. Und meine Familie, die mich ja am Anfang doch leicht belächelt hatte, als ich sagte, dass ich zum Kelly Konzert wolle, war als ich wieder zu Hause war, total heiß auf Infos wie es denn gewesen wäre. : )

Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, dass die Kellys wieder mal eine Kirchentour machen. Ich komm auf jeden Fall und höre es mir noch einmal an.

Ganz lieben Dank an Constanze für diesen wunderschönen Bericht!