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Break free
by Uli (05.03.2001)
Miguel blickte ihn mit seinen dunklen Augen lange an und sagte dann nur: „Hallo Johnny, alter Freund, es ist schön, dich wiederzusehen“, während John in den Augen seiner Geschwister die Enttäuschung über sein erschrockenes Gesicht sah. Er versuchte, ein Lächeln zustande zu bringen, und reichte Miguel die Hand, während er fühlte, wie seine Finger noch feuchter wurden vor Aufregung. Miguel schien es nicht zu merken, er schloss ihn liebevoll in seine Arme, als wolle er ihre alte Jugendfreundschaft wieder aufleben lassen, aber Johnny wusste, es würde nie wieder werden wie früher, bevor es passiert war. Er zeigte Miguel seine Unterkunft und vermied es dabei nach Kräften, ihm in die Augen zu sehen, obwohl er wusste, dass ihm auch das nicht helfen würde. Anschließend ging er schnell zurück in das große Gästehaus, in dem er mit Maite wohnte, und saß dort völlig in Gedanken versunken an seinem großen Schreibtisch und fragte sich wieder und wieder, wie es damals hatte so weit kommen können. Während er auf Maite wartete, die zum Einkaufen in die Stadt gefahren war, wanderten seien Gedanken zurück in die Vergangenheit, nach Spanien, wo er seine Jugend verbracht hatte.
Miguel war immer schon sein Freund gewesen, die beiden Jungen waren wie Brüder, sie teilten alles miteinander und eines Tages besiegelten sie ihre Blutsbrüderschaft, indem sie sich gegenseitig mit Johnnys altem Taschenmesser ein wenig in den Arm ritzten und ihr Blut vermischten. Johnny war sehr stolz darauf, dass Miguel gerade ihn als Freund ausgewählt hatte, schließlich war er drei Jahre älter und hatte sicher Besseres zu tun als seine Zeit mit einem Jüngeren zu verbringen. Aber Miguel schien das nicht zu stören. Er hielt immer zu seinem kleinen Freund, was auch passierte. Vom äußeren her konnte es keinen größeren Gegensatz geben als diese beiden Jungen, Miguel war groß und muskulös, seine Haut war dunkel und er hatte tiefschwarzes Haar, gegen ihn wirkte der zarte hellblonde Johnny mit seinem hübschen Gesicht richtig zerbrechlich. Die beiden verbrachten jede freie Minute zusammen und übernachteten oft in dem kleinen Baumhaus, das sie sich auf dem höchsten Baum des kleinen Waldes hinter dem Kelly-Haus eingerichtet hatten. Dann lagen sie zusammen unter ihrer Decke und träumten von wilden Abenteuern, die sie zusammen bestehen wollten.
Gedankenverloren saß John immer noch in seinem Arbeitszimmer, als Maite endlich zurück kam. Sie hatte Miguel draußen getroffen und sich ein wenig mit ihm unterhalten. „Er scheint sich nicht besonders wohl zu fühlen bei uns“, meinte sie, „er machte irgendwie einen verlorenen Eindruck!“ Schärfer als er es wollte, antwortete Johnny, dass ihm das egal sei, schließlich sei er sein Bodyguard und nicht mehr sein Freund wie früher. Sie sah ihn etwas verwundert an, sagte aber nichts mehr zu dem Thema. Nachts konnte John keinen Schlaf finden, zu aufgewühlt war er von all den Gedanken, die auf ihn einstürmten. Sobald er die Augen schloss, sah er Miguels Gesicht vor sich. Schließlich stand er mitten in der Nacht auf, um ein wenig im Park des Schlosses spazieren zu gehen, die frische Luft würde ihm sicher gut tun. Aber im Park schien es keine frische Luft zu geben, es war ein heißer, schwüler August-Tag und kein Lüftchen bewegte sich. Genau wie damals, schoss es Johnny durch den Kopf, genau wie damals, als das passierte, für das er sich später so sehr schämte, dass er es nur noch vergessen wollte, aber nicht konnte.
Es war einer dieser heißen Augusttage in Spanien, so heiß, dass man eigentlich nur eines tun konnte, am Meer liegen und in die kühlen Fluten tauchen, wenn es einem zu heiß wurde. Genau das taten auch die beiden Blutsbrüder Johnny und Miguel. Sie lagen in einer der wunderschönen einsamen Buchten im Sand und sonnten sich. Miguel war schon tiefbraun, während der blasse Johnny höllisch aufpassen musste, dass er keinen Sonnenbrand bekam. Jede Stunde rieb Miguel ihn mit Sonnenöl ein. Johnny lag im warmen Sand und ließ sich willig den Rücken einreiben. Er war 14 inzwischen und Miguel 17 und immer noch verband sie diese einzigartige Freundschaft. Während er vor sich hindöste, spürte er, wie Miguel mit seinen schlanken Fingern das Sonnenöl in seine von der Sonne gewärmte Haut einmassierte, ganz langsam und gründlich. Als er sich später träge erhob und zum Meer ging, um ein Bad zu nehmen, da spürte er Miguels Blicke auf sich und er merkte sofort, dass etwas anders war. Plötzlich war er verlegen, aber er wusste nicht warum. Eine seltsame Unruhe erfasste ihn und er schwamm lange im Meer, es war schon fast dunkel, als er wieder herauskletterte. Wenn er noch rechtzeitig zum Abendessen nach Hause kommen wollte, musste er sich beeilen. Schnell schlüpfte er in seine Shorts und bat Miguel, ihm noch ein wenig von der beruhigenden Aftersun-Lotion auf den Rücken aufzutragen. Wieder sah Miguel ihn mit diesem seltsamen Blick an, bevor er begann, die kühle Lotion in seine Haut einzumassieren.
John zuckte zusammen, als er die Schritte hörte. Offensichtlich war er nicht allein im Park und instinktiv wusste er, wer noch da war. Er wollte weglaufen, aber wie gelähmt stand er da, unfähig sich zu bewegen. „Kannst du auch nicht schlafen?“ fragte Miguel freundlich und schaute ihm mitten ins Gesicht. Panik stieg in Johnny auf. Warum hatte dieser Mann wieder in sein Leben treten müssen? Er musste ihn entlassen, es würde ihm nichts anderes übrig bleiben, wenn er die Scheinwelt, die er sich aufgebaut hatte, aufrecht erhalten wollte. Kurzangebunden erklärte er Miguel, dass er morgen früh mit ihm reden müsse, obwohl ihm eigentlich längst klar war, dass er nicht ewig davor weglaufen konnte. Er musste sich der Wahrheit stellen, irgendwann. Miguel schaute ihn nur kurz an und ging dann zurück in das Gästehaus, in dem er wohnte. John aber blieb die ganze Nacht im Park, ohne auch nur ein Auge zuzumachen. Zu deutlich war sie, die Erinnerung an das, was damals in Spanien passierte und was sein ganzes Leben für immer verändern sollte:
Miguel stand hinter ihm, ganz dicht, Johnny fühlte seine Hände auf seiner Haut und ohne dass er wusste warum, wurde ihm plötzlich heiß, während er unwillkürlich die Augen schloss. Er spürte Miguels Körper ganz nah an seinem, fühlte seine Hände, die nun ganz langsam seinen Rücken hinabwanderten. Durch den dünnen Stoff seiner Shorts konnte Johnny deutlich Miguels Erregung spüren, während er mit der Hand sanft seinen Nacken streichelte. Er wollte weglaufen, aber er konnte nicht. Dieses Gefühl in ihm, das er nicht zuordnen konnte, wurde noch stärker, als er Miguels warmen Atem in seinem Nacken spürte. „Hab keine Angst, Johnny, ich werde dir nicht wehtun. Ich wollte das schon so lange tun, aber ich wollte dich nicht erschrecken. Ich liebe dich Johnny und ich weiß, dass du mich auch liebst, auch wenn du dir darüber gar nicht im Klaren bist. Lass mich dich einfach nur berühren, ich werde nichts tun, was du nicht willst“ flüsterte Miguel, während das Feuer in Johnnys Körper heißer und heißer zu brennen schien. Ganz langsam wanderte Miguels warme, feuchte Hand Johnnys nackten Oberschenkel empor, während er immer heftiger atmete. Johnny glaubte zu verbrennen, aber bevor Miguels Hand ihr Ziel erreichte, riss er sich los und rannte nach Hause, so schnell er konnte. Das Abendessen hatte er verpasst, aber das war ihm nur recht, konnte er doch so gleich in sein Zimmer gehen. Er war völlig aufgewühlt und konnte sich nicht erklären, was da gerade passiert war. Er wollte schlafen und es vergessen, aber er konnte nicht, das Feuer, das von seinem Körper Besitz ergriffen hatte, war zu stark.
Mitten in der Nacht stand er auf und lief ans Meer, er wollte ein Bad nehmen, um seinen erhitzten Körper abzukühlen. Lange schwamm er im Meer, so lange, bis er kaum noch atmen konnte, erst dann schwamm er zum Ufer zurück. Es war wunderschön hier am Strand, so friedlich und ruhig, aber heute hatte Johnny keinen Blick dafür. Er setzte sich in den immer noch warmen Sand und versuchte, sich darüber klar zu werden, was mit ihm los war, was das für ein Gefühl war, das Miguel in ihm ausgelöst hatte. Schon als er die Schritte hörte, wusste er, was passieren würde, und er konnte sich nicht dagegen wehren. Miguel zog ihn in seine Arme und bedeckte sein Gesicht, seinen ganzen Körper mit Küssen, seine wundervollen zärtlichen Hände schienen überall zu sein und schließlich schienen die beiden Freunde zu verschmelzen im brodelnden Feuer der Leidenschaft.
Als John ins Haus ging, war es schon fast hell. Er zitterte, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Er hatte wirklich gedacht, es sei vorbei, als er Miguel damals gesagt hatte, er wolle ihn nie wiedersehen. Als Miguel ein paar Monate später fast fluchtartig das kleine Dorf verließ, ahnte niemand, was passiert war, und irgendwann hörten die Leute auf, ihm Fragen zu stellen, quälende, bohrende Fragen, die er nicht beantworten konnte. Was hätte er ihnen auch sagen sollen? Dass Miguel seinetwegen gegangen war? Dass er einen Mann liebte? Nein!! Er tat es als Ausrutscher ab, als einmalige pubertäre Verfehlung. Aber tief in seinem Innern wusste er, dass es nicht so war. Am nächsten Morgen, als Miguel in sein Arbeitszimmer kam, erklärte er ihm mit knappen Worten, dass er ihn entlassen müsse, weil er mit Maite nach Spanien fahren würde und nicht wisse, wann er wiederkäme. Als er ihm seine Arbeitspapiere reichte, berührten sich ihre Hände für einen winzigen Augenblick und Johnny spürte, wie er zusammenzuckte. Miguel sagte nichts, er schaute ihn nur an, aber sein Blick sagte mehr als tausend Worte. Er ging zur Tür, aber bevor er sie öffnete, kam er noch einmal zurück und tat etwas, mit dem John nicht gerechnet hatte:
Ganz sanft strich er mit der Hand über seine Wange und sagte: „Wie lange willst du es noch geheim halten? Du wirst daran kaputt gehen, wenn du es nicht endlich zugibst!“ Kalte Wut stieg in John auf. „Wie kannst du es wagen? Ich bin nicht wie du, ich bin nicht, nicht ...“. „Siehst du, du kannst es nicht einmal aussprechen. Ja, ich bin schwul und ich stehe dazu. Und du bist es auch, auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Schwulsein ist keine Krankheit, keine Perversion. Wir sind anders, ja, aber sind wir deshalb schlechtere Menschen? Ich konnte dich nie vergessen, wohin ich auch ging, ich sah immer nur dein Gesicht vor mir und schließlich wurde meine Sehnsucht nach dir so stark, dass ich anfing, nach dir zu suchen. Ich wusste, dass ihr inzwischen in Deutschland lebt und es war nicht schwer, dich zu finden. Dass dein alter Bodyguard gerade gekündigt hatte, war vielleicht Zufall, aber ich habe es als einen Wink des Schicksals gesehen. Ich werde gehen, wenn du es möchtest, aber ich weiß, dass es falsch ist. Steh endlich zu dem, was du bist, nicht wegen mir sondern allein wegen dir, sonst wirst du daran zugrunde gehen. Kein Mensch kann ewig mit einer Lüge leben.“ Miguel verließ das Zimmer ohne ein weiteres Wort und John glaubte, froh darüber zu sein. Der Albtraum war vorbei. Schon am nächsten Tag fuhr Johnny völlig überstützt mit Maite nach Spanien zu ihren Eltern. Er hoffte, dort Abstand zu gewinnen von dem, mit dem Miguel in konfrontiert hatte, aber es gelang ihm nicht. Jede Nacht träumte er von ihm und wachte mehr als einmal schweißgebadet auf.
Er ging ihm aus dem Weg, so gut es ging, nach dieser Nacht, aber in einem kleinen Dorf ist das nicht einfach. Und jedes Mal, wenn die beiden sich trafen, sah er den Schmerz in Miguels Augen und er fühlte wieder das Feuer, das er in ihm entfacht hatte. Er sehnte sich nach ihm mit jeder Faser seiner Körpers und es war so schwer, dagegen anzukämpfen. Kurz nachdem Miguel das Dorf verlassen hatte, lernte er Maria kennen, Patricias Freundin, die sich sofort in ihn verliebte. Fast ein Jahr lang waren sie ein Paar, aber es war keine Liebe, die er für sie empfand, es war Freundschaft und Vertrauen, mehr aber nicht. Und als er mit ihr schlief, kurz bevor er mit seiner Familie Spanien verließ, da geschah es nur ein einziges Mal, weil sie es unbedingt wollte. Er ließ es über sich ergehen, indem er einfach die Augen schloss. Und dann sah er nur noch Miguel, spürte seinen warmen Atem in seinem Nacken, seine Hand, die sich langsam seinen nackten Oberschenkel empor schob und seine Lippen, die das Salz von seiner Haut küssten.
Wieder einmal konnte John nicht schlafen. Er hörte Maites regelmäßigen Atem neben sich und fragte sich, ob er es ihr nicht hätte sagen müssen. Aber es war so einfach gewesen, sie war ihm vertraut, er kannte sie schon so lange und sie liebte ihn bedingungslos. Ihre Beziehung war stark, auch wenn er keine körperliche Liebe für sie empfinden konnte. Sie war sein Schlüssel zu einem „normalen“ Leben, sie war sein Alibi. Und die Nächte mit ihr waren voller Zärtlichkeit, auch wenn sie nicht ihr galten sondern dem Jungen, der einmal sein Freund gewesen war bis zu dem Tag, an dem er ihm zeigte, was er wirklich fühlte. Durch sein unruhiges Hin- und Herwälzen war Maite wach geworden. Ganz plötzlich setzte sie sich im Bett auf und sagte mit fester Stimme: „Fahr zurück nach Deutschland, Johnny, fahr zurück und geh zu ihm, steh endlich zu dem, was du wirklich bist.“ Völlig entsetzt starrte er sie an. Sie hatte gehört, was Miguel zu ihm gesagt hatte, aber das war nur der letzte Beweis für das gewesen, was sie schon seit Jahren wusste. Sie hatte die Blicke gesehen, mit denen Männer ihn anschauten, sie hatte ihn oft reden hören in seinen Träumen, aber weil sie ihn liebte, hatte sie geschwiegen. „Maite, ich möchte dich nicht verlieren“, versuchte Johnny ein letztes Mal, sein Leben aufrecht zu erhalten, aber sie antwortete nur: „Du wirst mich nicht verlieren, niemals. Ich werde bei dir bleiben, als Freund, als Vertraute, als Schwester, als was immer du willst, aber nicht mehr als Geliebte. Ich kann nicht länger leben mit einem Mann, der mich nicht liebt.“
Johnny nahm das nächste Flugzeug zurück nach Köln. Sie hatte Recht. Er musste endlich dazu stehen, er konnte nicht ewig davon laufen. Die ganze Nacht suchte er die Schwulenbars in Köln ab, aber er konnte Miguel nirgends finden. Es war kalt und es regnete und als Johnny die letzte Bar betrat, war er tropfnass, seine Kleider klebten an seinem Körper und das Wasser tropfte aus seinen Haaren. Er spürte die Blicke der Männer auf seinem Körper, aber er beachtete sie nicht. Er hatte ihn sofort gesehen, als er die Bar betreten hatte: Miguel. Er tanzte ganz allein auf der kleinen Tanzfläche und seine lasziven Bewegungen entfachten sofort das Feuer in Johnnys Körper. Langsam ging er auf ihn zu und diesmal war er es, der die Initiative ergriff. Ihre Augen versanken ineinander, während sie eng umschlugen miteinander tanzten. „Ich will dich, Miguel, ich will mit dir zusammen sein“, flüsterte John schließlich und dann endlich konnte er sie aussprechen, die Worte, die er gefühlt hatte, aber nie wahrhaben wollte: „Ich liebe dich, Miguel, ich habe dich immer geliebt.“ Sie verließen die Bar und fuhren direkt in Miguels Hotel. Wieder war Johnny überrascht, wie unglaublich zärtlich die Hände seines Freundes waren. Und als Miguels Hand dann langsam, ganz langsam seinen Oberschenkel hoch wanderte, genau wie damals in Spanien am Strand, genoss John es mit all seinen Sinnen. Diese Nacht wurde zur schönsten, die er je erlebt hatte. Endlich konnte er sich ganz dem hingeben, was Miguel vor langer Zeit in ihm entfacht hatte. Ja, er war schwul, und zum ersten Mal in seinem Leben schämte er sich nicht dafür. Nach der Erfüllung, die er heute Nacht fand, hatte er sich gesehnt seit seinem Erlebnis mit Miguel am Strand.
Seine Geschwister reagierten erstaunlich verständnisvoll auf das Geständnis, das er ihnen schon am nächsten Morgen machte. Am meisten aber überraschte ihn sein Vater. „Ich bin froh, dass du es mir endlich sagst, John. Ich war am Strand damals, weil ich nicht schlafen konnte, und ich habe euch gesehen, dich und Miguel. Aber ich hätte nie gewagt, dich darauf anzusprechen. Es ist nicht ganz richtig, was Miguel dir erzählt hat. Ich war es, der ihn hergeholt hat, weil ich nicht länger mit ansehen wollte, wie sehr du dich quälst. Maite hat mir oft erzählt, dass sie zweifelt an deiner Liebe, aber es hat lange gedauert, bis ich es wirklich akzeptieren konnte. Es ist nichts Schlechtes, schwul zu sein, aber es ist schlecht, sich selbst zu verleugnen. Wenn man wirklich liebt, mein Sohn, dann sollte man zu seiner Liebe stehen, egal, was die Leute sagen!“ John konnte nichts antworten, er konnte seinen Vater nur still in die Arme schließen. Ja, von nun würde er zu Miguel, seiner einzigen großen Liebe, stehen, nie wieder würde er ihn und damit sich selbst verleugnen. Er war frei, endlich frei...
Nein, natürlich glaube ich nicht, dass unser schöner Mann schwul ist. Aber selbst wenn es so wäre: Würde es etwas ändern? Für mich nicht!!!
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